“Hier entsteht ein echtes Wahrzeichen.

Die City West wird durch dieses Bauvorhaben

endgültig ins 21. Jahrhundert katapultiert!”

DIE WELT, 26.06.2014, Senatsbaudirektorin Regula Lüscher über das Bauprojekt “Upper West” in Berlin.

Am 25.06.2014 fand am Breitscheidplatz die feierliche Grundsteinlegung statt

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Mission Statement

LANGHOF® hat ein klares Ziel: Lebensräume zu schaffen, die das Leben schöner machen. Doch die Bedeutung von Schönheit ist für jeden Menschen und jedes Umfeld eine andere. Deshalb entwickelt LANGHOF® Architekturkonzepte, die Innen wie Außen den Bedürfnissen ihrer Nutzer entsprechen. Architektur, die im Alltag funktioniert und dennoch Platz  zum Träumen lässt. Die Identifikation bietet und stolz macht. Die Geschichten erzählt und neue Welten eröffnet. Kurzum: Architektur, die im Spannungsfeld zwischen Individualität und Wohlgefühl, zwischen Zeitgeist und Tradition Bestand hat. Ein Leben lang. Und darüber hinaus.

Profil

Professor Christoph Langhof, geboren in Linz / Österreich. Studium der Architektur in Wien, Düsseldorf und Berlin. 1978 gründete Langhof in Berlin sein gleichnamiges Architekturbüro. Seitdem entwickelt und realisiert LANGHOF® zahlreiche Bauprojekte für öffentliche wie private Auftraggeber. Als Konzeptarchitekt liegt der Schwerpunkt auf den Bereichen Vorentwurf, Entwurf und künstlerischer Leitung.

Zu den wichtigsten Bauten gehören die Zentrale der Berliner Wasserbetriebe, das Classicon am Leipziger Platz sowie das Horst-Korber-Zentrum beim Berliner Olympiastadion. Aktuell ist LANGHOF® für das Prestigeprojekt “Upper West” am Westberliner Breitscheidplatz verantwortlich, außerdem für Bauvorhaben in St. Petersburg, Moskau und Kaliningrad.

Internationale Bekanntheit erreichten Langhofs Arbeiten durch Publikationen, Vorträge und Ausstellungen, darunter zweimal auf der Architektur-Biennale in Venedig. Christoph Langhof hat u.a. an der Architectural Association in London sowie an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste in Frankfurt gelehrt. Er war Professor und Vorstand des Institutes für Städtebau an der Universität Innsbruck und wurde mit dem ersten Berliner Architekturpreis ausgezeichnet.


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Architekt Christoph Langhof über sein Hochhausprojekt “Upper West” in Berlin

Mitten am West-Berliner Breitscheidplatz, die berühmte Gedächtniskirche gleich nebenan, soll demnächst ein elegant-futuristisches Hochhaus das Stadtbild prägen. Die Idee dazu hatte Architekt Christoph Langhof schon vor knapp 20 Jahren – und stellt fest: “In meinem Beruf braucht man Durchhaltevermögen.” Baubeginn war im Frühjahr 2013. 

Wie kamen Sie bereits 1994 auf die Idee, das Schimmelpfeng-Haus am Breitscheidplatz abreißen zu wollen und stattdessen ein modernes Hochhaus zu planen?

Ich hatte dort mein Büro. Doch obwohl der Breitscheidplatz der wohl prominenteste Platz West-Berlins ist, wurde die Gegend immer unattraktiver. Der Grund: Das Schimmelpfeng-Haus, in den 1950ern als Brückengebäude gebaut, versperrte die Sichtachse zwischen Kantstraße und Gedächtniskirche, fast wie eine Mauer. Menschen meiden jedoch jene Ecken der Stadt, die als Barriere erscheinen. Unangenehm war auch der extreme Windzug unter der Brücke. 1994 machte ich deshalb den Vorschlag, das Schimmelpfeng-Haus abzureißen und durch ein modernes, schlankes Hochhaus zu ersetzen.

Wie waren die ersten Reaktionen?

Nachdem ich den damaligen Eigentümer endlich überredet hatte, stellten wir unseren Entwurf dem Senat vor – bis einer der hohen Beamten sagte: “Langhof, Sie sind zwar ein guter Architekt, aber jetzt fangen Sie an zu spinnen.” Wir zogen mitsamt unseren Plänen und hochroten Ohren wieder ab.

Haben Sie anschließend noch daran geglaubt, Ihre Pläne jemals zu realisieren?

Ja. Aber es war ein jahrelanges Auf und Ab: Wechselne Eigentümer, wechselnde Bausenatoren, Immobilienkrisen, Wirtschaftskrisen. In meinem Beruf braucht man Durchhaltevermögen. Ich war überzeugt, dass meine Idee irgendwann aufgeht.

Dafür musste nun das Schimmelpfeng-Haus abgerissen werden, immerhin ein Baudenkmal aus den 1950er Jahren.

Der Abriss tat zwar weh, war aber notwendig. Nur so ist es möglich, einen Neustart zu schaffen und die Gegend rund um den Breitscheidplatz ins Leben zurückzuholen.

Es gab eine Menge Gegenwind…

Man braucht einen langen Atem. In der Kritik stand ja nicht nur der Abriss des Schimmelpfeng-Hauses, sondern auch mein Plan, dort ein Hochhaus zu bauen. Hochhäuser waren damals in west-Berlin unerwünscht. Heute, viele Jahre später, ist es eine schöne Bestätigung, dass meine frühere Hochhaus-Idee sogar Kinder bekommt: Das Waldorf Astoria ist bereits gebaut, und auch andere Architekten entwerfen derzeit Hochhäuser für West-Berlin. Ich bin überzeugt, dass eine gute Hochhausarchitektur die gesamte Gegend aufwertet und vorwärts bringt.

Und wie passt die moderne Hochhausarchitektur mit der traditionsreichen Geschichte des Breitscheidplatzes zusammen?

Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts pulsierte hier das urbane Leben. Man war weltoffen, selbstbewusst, traute sich etwas zu. Auch in der baulichen Entwicklung war man bestrebt, sich mit den jeweils modernsten Mitteln auszudrücken. Mit dem “Upper West” versuche ich nun, diese geistige Haltung aufzugreifen: Eine Mischung aus Innovation und Tradition, die den Geist des Ortes in unsere Zeit übersetzen soll.

Wenn man Ihre bisherigen Projekte betrachtet fällt auf, dass Sie keinen einheitlichen Stil verfolgen. Gibt es einen Grund?

Nach meiner Auffassung soll Architektur den Menschen dienen, die sie nutzen und zu der Umgebung passen, in der sie steht. Architektur darf kein Selbstzweck sein, im Gegenteil: Mein Ziel besteht darin, individuelle Lebensräume zu gestalten, in denen man sich wohl fühlt, mit denen man sich identifizieren kann, die Geschichten erzählen und mitten im Leben funktionieren. Als Konzeptarchitekt bin ich in der Regel für die Entwürfe zuständig und übernehme die künstlerische Leitung – und die Kunst besteht gerade darin, mit jedem Bauprojekt eine neue Welt zu erschaffen. Das Ergebnis ist oft überraschend. Manchmal sogar für mich selbst.